Hast du vielleicht auch das Gefühl, dass alles, was du siehst, irgendwie „von gestern“ ist? Kein Wunder – die Spoonflower Community hat definitiv das Vintage-Fieber gepackt! Von Retro-Regenbogen bis zu Mid-Century-Mustern ist alles dabei. Eine Künstlerin, die diesen Trend mitprägt, ist Kristina Hunter (arthousewife auf Spoonflower). Ihre Leidenschaft für den Fifties- und Sixties-Stil kommt in ihren nostalgischen Designs für Stoffe und Tapeten voll zum Ausdruck. Lass dich von ihren fünf Tipps für Künstler*innen inspirieren, deine eigenen Retro-Muster zu kreieren.

Kristina: Retro-Muster sind momentan richtig angesagt, und das aus gutem Grund, denn sie verbreiten den Feelgood-Vibe einer Zeit, an die wir uns gern zurückerinnern. Bei der Umsetzung dieses Stils in deiner eigenen Kunst hast du unendlich viele Möglichkeiten. Möchtest du ebenfalls Muster mit Vintage-Flair entwerfen? Hier sind meine Tipps:


1: Gründliche Recherche lohnt sich

Gründliche Recherche lohnt sich

Welche Retro-Stilrichtungen sprechen dich besonders an? Am besten erstellst du dir zunächst eine Liste deiner Stil-Favoriten und recherchierst diese dann gründlich, ob online oder in deiner Bücherei vor Ort. Welche Produkte könntest du dir damit vorstellen? Servietten, Bettwäsche, Dekokissen oder Cheater-Quilts? Ein Moodboard mit Beispielen (digital oder real) hilft dir, deine Ideen zu sortieren.

Erstelle ein Moodboard

Designer-Tipp: Dein Moodboard sollte mindestens fünf Beispiele deines gewählten Stils enthalten. Es ist keine gute Idee, nur ein einziges Design als Anregung zu nutzen.


2: Wähle die richtigen Farben

Wähle die richtigen Farben

Farben sind enorm wichtig, um Retro-Stimmung zu schaffen. Du kannst entweder eine authentische, stilgetreue Farbpalette wählen oder das Ganze mit moderneren Farben etwas auffrischen.

Ich gehe gern den zweiten Weg, weil es mir Spaß macht, traditionellen Farbkombinationen meinen eigenen, individuellen Stempel aufzudrücken. Bei meinem Kinder-Reise-Design zum Beispiel habe ich zuerst typische Mid-Century-Farben aus meinem digitalen Moodboard ausgewählt. Ich wollte eine verspielte, geschlechtsneutrale Kombination, also entschied ich mich für stärkere Töne und für Pink statt dem klassischen Orange. Für mich hat die neue Palette eine wirklich frische, jüngere und kindgerechte Ausstrahlung.

Experimentiere mit den Kombinationen, die dir am besten gefallen. Wenn du noch ein bisschen Hilfe brauchst, solltest du den Post von Spoonflower Künstlerin Rhianna Wurman lesen, in dem sie die Zusammenstellung einer harmonischen Farbpalette erklärt.


3: Details machen den Unterschied

Oft ist die Versuchung groß, deine Motive zu schnell fertigzustellen. Mein Tipp: Lass dir Zeit! Denk an die kleinen Details, die du bei deinen Recherchen entdeckt hast. Mir fiel in den Beispielen auf meinem Mid-Century-Moodboard eine bestimmte Art der Linienführung auf, und ich entschied mich ganz bewusst, in meinem Design dicke, schwarze Konturen hinzuzufügen. Andere Dinge habe ich weggelassen, wie zum Beispiel Formen mit rauen Konturen. Kleine Details wie diese sorgen letztendlich für eine überzeugende Retro-Optik.


4: Denke an Textur

Viele Muster wirken flach, weil ihnen die Textur fehlt. Das kann natürlich ein bewusstes Stilmerkmal sein, aber oft ist es das nicht. Sieh dir diese herrlichen Designs von Spoonflower Künstler*innen an – sie werden dich inspirieren, deinen eigenen Entwürfen ein bisschen mehr Textur zu verleihen. Noch etwas ratlos? Versuche es mit diesem Trick.


5: Verwende spezielle digitale Pinsel

Verwende spezielle digitale Pinsel

Fragst du dich, wie du die Texturen und Linienführung deines ausgewählten Retro-Stils verwirklichen kannst? Manchmal braucht man dazu einfach den richtigen Pinsel! Experimentiere mit den Textur-Pinseln deines bevorzugten Design-Programms, wie Procreate oder Photoshop.

Wenn du dort nicht das Richtige findest, gibt es online viele weitere, von anderen Künstler*innen erstellte Spezial-Pinsel. Meine Favoriten sind von Retrosupply, Bardot Brush und Abby Uproot.


6: Ein Kurs oder Tutorial kann dir weiterhelfen

Steckst du fest? Dann hilft dir vielleicht ein Online-Kurs, der dich Schritt für Schritt durch das Gestalten eines Retro-Musters führt. Solche Kurse sind eine wunderbare Gelegenheit zum Üben und geben dir das Selbstvertrauen, anschließend deine eigenen Vintage-Designs zu erstellen.


Über die Gastautorin

Kristina Hunter ist eine künstlerische Hausfrau, die mit ihrem Ehemann, zwei Jungen, zwei Katzen und einem Hund außerhalb von New York lebt. Wenn sie keine Hausfrau ist, finden Sie sie in ihrem Studio, wo sie Muster entwirft, malt und näht. Sie finden sie auf Instagram @arthousewife oder auf ihrer Website arthousewife.com.


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