Blog 10 Schritte zu mehr Erfolf auf Spoonflower

 

Ob Design Challenges, Designs taggen oder Kollektionen, die erfolgreiche Spoonflower Designer Rebecca verrät euch hier 10 wichtige Schritte, die euch garantiert helfen, ein nachhaltiges finanzielles Standbein auf Spoonflower aufzubauen.

1. Design Challenges

Gerade wer neu ist auf Spoonflower oder seinen Account bekannter machen möchte sollte regelmäßig bei den wöchentlichen Challenges mitmachen. Auch wenn man es nicht immer in die Top Ten schafft erhält das eingereichte Design viel mehr Sichtbarkeit und Likes, welche langfristig das Suchranking innerhalb von Spoonflower signifikant erhöhen. Am besten ist es natürlich in die ersten drei Plätze zu schaffen und das ist einfacher wenn man bei eher schwierigen Themen mitmacht bei denen es nicht ganz so viel teilnehmende Designs gibt. Ich empfehle mindestens einen Contest im Monat mitzumachen, am Anfang am besten so viele wie möglich, denn dadurch gewinnt man auch Follower und macht auf sich aufmerksam. Zugleich ist es ein gutes Barometer dafür, wie gut die eigenen Designs überhaupt ankommen und ob man vielleicht noch weiter an seinem Stil arbeiten sollte. 

2. Designs taggen

Tags sind wichtig, wenn ein Design in dem riesigen Fundus von Spoonflower gefunden werden soll. Spoonflower zeigt beim Eingeben der Tags auch dessen Stärke an. Grundsätzlich sind Suchwort Kombinierungen immer stärker als allgemeinere Begriffe. Allerdings ist es von noch größerem Vorteil, wenn ein Design bei der Sucheingabe eines allgemeinen Wortes wie z.B. „Flowers“ auf der ersten Seite der Suche erscheint, da ungleich viel häufiger danach gesucht wird als z.B. nach „Flowers watercolor“. Die Wahrscheinlichkeit dass sich das Design verkauft ist also viel höher, wenn es zu einem Hauptsuchwort auf Seite eins erscheint als wenn es bei einer Suchwort Kombination auf Platz eins erscheint.

Tags setzen auf Spoonflower

swedish folk art birds von rebecca_reck_art

Das Ranking wird durch zwei Faktoren maßgeblich beeinflusst:
1. Zahl der Verkäufe des Designs und
2. Anzahl seiner Likes.
Wenn ich also ein Design habe, dass in einem Wettbewerb gewomnnen hat und viele Likes und einige Verkäufe erzielt hat ist es schlau dieses Design mit einigen Hauptsuchwörtern zu taggen.
Unter dem sehr häufig gesuchten Wort „Trees“ z.B. erscheint ein Design von mir ganz oben, das eigentlich an sich nicht so spektakulär ist. Dadurch, dass es eine gewerbliche Näherin regelmäßig kauft ist es in der Suche zu diesem Suchwort mit der Zeit ganz nach oben geklettert und wird nun auch oft von anderen Kunden gekauft, obwohl es objektiv betrachtet nicht unbedingt eines meiner schönstes Designs ist. Daher mache ich es meistens so, dass ich zwei gute Hauptsuchwörter tagge und den Rest dann relevante Kombinationen.

3. Kollektionen

Kollektionen dienen der besseren Sortierung und Zuordnung der eigenen Designs zueinander. Viele Kunden suchen z.B. nach kombinierbaren Designs, die entweder thematisch, stilistisch oder farblich zueinander passen. Gerade wenn man sehr viele Designs und darunter viele in verschiedenen Farbvarianten anbietet, ist es sinnvoll diese in Kollektionen zu gliedern. 

Kollektionen auf Spoonflower

Kollektionen auf Spoonflower

4. Qualität der Designs

Spoonflower ist ein riesiger Marktplatz und daher ist die Konkurrenz entsprechend groß, das ist dennoch kein Grund zum Verzagen. Ich würde schätzen, dass gut 80% dieser Designs von ambitionierten Hobbydesignern erstellt worden sind und entsprechend mittelmäßig ausfallen. Die Kunden sind aber vor allem auf der Suche nach dem Besonderen, etwas dass sie nicht im Stoffladen um die Ecke finden können, tolle Designs die es ihnen wert sind entsprechend mehr dafür auszugeben und länger darauf zu warten. Das sollte man immer im Kopf haben, wenn man ein Design entwirft. Sicher gibt es simple Designs, die gut laufen – aber das meist eher aus ähnlichen Gründen wie oben am Beispiel meines „Trees“ Designs erklärt. Deswegen empfehle ich eingehend zu recherchieren, was es für Nischen gibt, was gerade im Trend ist etc. und sich dann hinzusetzen und einzigartige Designs zu kreieren. Darüber hinaus muss man unbedingt die Basics wie man ein nahtloses Muster erstellt wissen und die technischen Grundvoraussetzungen für einen guten Druck erfüllen. Bei Spoonflower ist auch nicht die Masse der Designs entscheidend, d.h. ein Account mit 1000 mittelmäßigen Designs kann genauso viel Verkäufe generieren wie ein Account mit nur 50 Designs – wenn diese wirklich gut sind!

5. Der eigene Stil

Um aus der Masse herauszustechen und sich nach und nach eine eigene Fan Base aufzubauen, ist es von großem Vorteil einen eigenen Stil zu entwickeln, der wiedererkennbar ist. Wer sich die erfolgreichsten Designer auf Spoonflower ansieht erkennt schnell, dass ihnen allen ein eigener, prägnanter Stil zu eigen ist. Viele Kunden, vor allem die kaufkräftigen, gewerblichen Näher lieben es, wenn sich die verschiedenen Designs eines Designers wunderbar kombinieren lassen und einen eigenen, möglichst trendigen Stil aufweisen. Noveau Bohemian ist hierfür ein sehr schönes Beispiel, einige gewerbliche Näher kaufen regelmäßig ihre Designs Ballenweise und nähen daraus wunderschöne Kollektionen trendiger Kinderkleidung. 

nouveau bohemia spoonflower design

6. Die Zielgruppe

Bevor man sich an eine neue Kollektion macht sollte man sich auch eingehend Gedanken zur Zielgruppe machen. Für wen sind die Designs gedacht, für welche Season, für welchen Anlass etc. Wer würde sie idealerweise kaufen? Welche Zielgruppen sind besonders interessant für mich? Auf Spoonflower sind das vor allem die sogenannten „Maker“ also diejenigen, die die Stoffe kaufen um daraus Produkte zu fertigen. Da macht es Sinn zu analysieren welche Art von Maker es so gibt und welche Designs diese bevorzugt kaufen. Viele geben auch gern Auskunft darüber was sie suchen oder was sie sich an Designs wünschen, wenn man sie auf Instagramm kurz anschreibt oder kommentiert. Jedes Feedback potentieller Kunden ist ein wichtiger Hinweis wie man seine Designs optimieren kannn.

7. Tastelevel/Trendforschung

Neben der technischen Qualität und dem eigenen Stil ist es für einen Surfacedesigner unerlässlich genausestens die aktuellen Trends zu analysieren und sein eigenes Tastelevel immer wieder aufzufrischen. Es bringt wenig wenn man wunderschöne Designs entwirft, die einem selbst gefallen, wenn diese überhaupt nicht up to date sind und nur vereinzelte Käufer finden. Deswegen ist das Monitoring der Trends sehr wichtig. Hierfür eignen sich Pinterest und Instagram wunderbar. Ich folge auf Instagram den who ist who der Surfacedesign und Illustrator Branche, so kann ich in Echtzeit mitverfolgen woran die anderen so arbeiten und Inspirationen sammeln. Es geht natürlich nicht darum Designs zu kopieren oder die Stile anderer nachzuahmen – sondern eigene Interpretationen aktueller Trends zu erarbeiten.

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9. Social Media

Für jeden Designer ist ein gutes Netzwerken extrem wichtig. Idealerweise ist dies ein Geflecht der verschiedenen Medien wie Facebook, Instagram und einem eigenen Blog oder Portfolio Webseite. Besonders Instagram ist eine ideale Platform um neue Designs zu zeigen. Da die Designs bei Spoonflower relativ klein angezeigt werden und in der Vorschau aus Sicherheitsgründen leicht unscharf ist es von Vorteil größere Bilder davon in den Netzwerken zu posten, zusammen mit dem Link zum Spoonflower-Shop versteht sich.

Hier ist es am besten regelmäßig neue Designs zu posten, besonders wenn man neue Follower gewinnen möchte. Es bringt wenig nur ein Design alle drei Monate online zu stellen. Auch innerhalb von Spoonflower selbst gibt es eine sehr rege Community an Designern. Man schreibt sich gegenseitig nette Kommentare, liked die Designs der anderen, folgt ihnen und unterstützt sie. Ich denke Konkurrenzdenken ist absolut kontraproduktiv, ich like gern die Arbeiten der anderen und freue mich für sie wenn sie einen Contest gewonnen haben! Über Spoonflower habe ich einige Designer kennengelernt mit denen ich mich regelmäßig austausche und mit denen ich mich über die Zeit hinweg angefreundet habe. Das Schöne daran ist auch die Internationalität, wir kommen aus aller Welt und das Design ist sozusagen unsere gemeinsame Sprache!

8. Nähbeispiele

„Das muss ich vernäht sehen!“ ist ein Satz der einem Surfacedesigner sehr häufig begegnet. Tatsächlich bedeuten Fotos von genähten Werken einen guten Sales-Boost. Zum Glück für uns Designer ist die Näh-Cummintiy sehr zeigefreudig und oft posten die Kunden ihre genähten Werke auf Instagram oder Facebook. Diese Fotos sind Gold wert! Auf Instagramm reposte ich diese Fotos oft mit einem netten Kommentar und dem Link zu dem entsprechenden Design auf Spoonflower. Darüber hinaus frage ich ob ich die Fotos für meine Zwecke verwenden darf und die wenigsten sagen da nein, im Gegenteil für die gewerblichen Maker bedeutet das ja oft auch mehr publicity. Es empfiehlt sich also hier ein bisschen Zeit zu investieren und die Fotos auch unter dem jeweiligen Design auf Spoonflower zu laden. 

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10. Beständigkeit

Spoonflower bietet eine sehr realistische Chance um sich über die Zeit ein solides, finanzielles Standbein aufzubauen. Auch wenn man gerade neu anfängt und noch wenig Verkäufe erzielen konnte lohnt es sehr weiter am Ball zu bleiben und regelmäßig neue Designs hochzuladen und möglichst oft an den Challenges teilzunehmen. Es geht nicht darum möglichst viele Designs online zu stellen, sondern gute. Es hilft da auch in Kollektionen zu denken. Man kann sich z.B. zum Ziel setzen jeden Monat eine kleine Kollektion von 4-6 Designs zu einem bestimmten Thema herauszubringen. Für Ideen bieten sich die Challenges wieder an – so schließt sich dann der Kreis und man entwickelt mit der Zeit einen guten Workflow und steigert auf diese Weise Monat für Monat seine Einkünfte auf Spoonflower. 


Rebecca Reck Spoonflower DesignerÜber mich

Ich bin Dipl. Designer und Illustratorin und habe eine eigenes kleines Textildesignstudio in Hannover. Seit mehr als 20 Jahren arbeite ich in der Textilbranche und habe mich im letzten Jahr mit einem eigenen kleinen Stofflabel selbstständig gemacht. Seither entwerfe ich meine eigenen Stoffdesigns, die ich über meinen Shop und exklusiv auf Spoonflower anbiete. Ab dem kommenden Jahr werde ich auch Coaching und Workshops in meinem Studio anbieten. 

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2 Kommentare

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  • Hallo, danke für die vielen Tipps, ich habe schon länger ein Profil bei Euch und würde gerne meine Designs verkaufen, leider scheitere ich schon an den Einstellungen zu meinem Unternehmen und der Steuer, könntet ihr Ihr mir vielleicht weiterhelfen, was ich auswählen muss, wenn ich Einzelunternehmer bin und umsatzsteuerpflichtig? Ich habe keine deutsche Übersetzung gefunden sondern nur die englischen englischen Begriffe und ich finde keine passende Auswahl, danke schön! Liebe Grüße von Sabine

    • Liebe Sabine,

      vielen Dank für deine Nachricht und schön, dass du deine Designs über unsere Webseite verkaufen möchtest!
      Sehr gern kann dir unser Kundenservice Team dabei helfen!
      Könntest du eventuell deine Anfrage einfach an hilfe@spoonflower.com senden?

      Beste Grüße und ein Frohes neues Jahr!

      Maria