7 effektive Branding Tipps für kreative Kleinunternehmer

Möchtest du ein kleines nicht so geheimes Geheimnis wissen? Wir sind total verliebt in die „Fluchtmäntel“ und Partykleider von Designerin Jennifer Diederich, die Gründerin des Labels Suite. Jennifer ist uns das erste mal aufgefallen, als sie mit ihrem unglaublichem Branding und einmaligen Designs die Spoonflower Förderung für Kleinunternehmen mit Erfolg teilnahm. In diesem Post wird sie uns sieben hilfreiche Tipps zum Thema Branding verraten, die sie auf ihrem Weg gelernt hat.

Jennifer: Mein Label Suite ist eine Firma für Damenbekleidung, die sich auf Partykleider und „Fluchtmäntel“ spezialisiert hat. Was ein Fluchtmantel ist? Naja, du kennst bestimmt diese Situation: Du bist auf einer Party und merkst, du willst eigentlich nur schnell nach Hause? Unsere Mäntel sind ohne unnötige Schnallen, Knöpfe und Gürtel designt, sodass du sie einfach schnell überwerfen (dabei auch noch chic aussiehst) und dann schnell türmen kannst!

Durch jahrelanges Zuhören, Lernen und Entdecken, habe ich einige Tipps aufgegabelt, die einem dabei helfen sollen sein eigenes Branding für das eigene Unternehmen zu entwickeln! Wenn du meine Tipps durchgelesen hast, besuch mich doch auf Instagram und teile deine Meinung mit mir! Ich freu mich schon!

Jennifers Design in New York, gedruckt auf Spoonflower Stoffen
NYC Kaffebecher von smirkshop

1. Definiere den Stil deiner Marke und was sie einzigartig macht.

Mein Kunde ist lebensfroh und bunt. Genau so ist sie verspielt und neugierig! Sie liebt diese Geschichten ihrer Oma darüber, dass sie früher ein Bad Girl war, bevor sie Opa traf. Ihre Teile von Suite hängen neben Vintage-Schätzen in ihrem Schrank. Sobald ich wusste wer genau meine Kunden sind, musste ich einen Weg finden sie der Welt durch Branding zu präsentieren.

Jennifers Design in New York, gedruckt auf Spoonflower Stoffen

2. Kenne deinen Kunden.

Frage dich: „Wo geht mein Kunde essen? Wo lebt er oder sie? Was sind ihre Träume? Was machen sie am Wochenende und welche Musik hören sie dabei?“ Wenn möglich, versuche diese Plätze zu besuchen und poste Instagram Stories. Tagge die Orte, damit mehr potenzielle Kunden auf dich Aufmerksam werden.

Ich habe die letzten 15 Jahre zwischen Italien und New York verbracht. Beide Kulturen haben nicht nur mich, sondern auch mein Branding beeinflusst. Die Suite-Frau liebt das Stadtleben und trifft sich mit ihren Freundinnen, um Kaffee oder Cocktails zu trinken. Sie probiert gerne neue Restaurants aus, hat aber immer einen Stammitaliener, dem sie treu bleibt.

Jennifers Design in New York, gedruckt auf Spoonflower Stoffen
Passbilder von koalalady

Ich gehe zu süßen Cafes, mache dort Bilder und tagge meine Freunde. Auf Instagram poste ich Bilder von der Vintage Vespa meines Freundes. All das kreiert ein bestimmtes Bild meines Labels, auf dass die Kunden anspringen.

Jennifers Design in New York, gedruckt auf Spoonflower Stoffen
Jennifer captures her dresses in locations where her customers will be wearing them.

3. Kollabiere mit Gleichgesinnten

Ein großartiger Weg um mein Label bekannter zu machen, ist es Print Designer oder Influencer zu finden, die eine ähnliche Ästhetik haben und mit ihnen zu kollaborieren. Durch Instagram kannst du ganz einfach sehen, ob andere Labels oder Personen deiner Philosophie entsprechen. Denke hierbei nicht nur an die Zahlen! Ich habe viele Kollaborationen über die Jahre gemacht und manche der erfolgreichsten waren mit kleinen Influencern mit wenig Followern. Denke dran: Qualität über Quantität!

Hier unten ist ein tolles Beispiel einer Design Kollaboration, die ich kürzlich mit Summer Violett von Smirkshop für meine Sommer 2019 Kollektion gemacht habe. Durch Instagram haben wir uns kennengelernt, dann zusammengearbeitet und dabei entstand dieser wundervolle Kaffeebecher-Print für meine Fluchtmäntel .

Kaffeebecher Design von smirkshop gedruckt auf Spoonflower Stoff
NYC Kaffebecher von smirkshop

Hier zu sehen ist Bloggerin Kelly Lee von Kelly Golightly. Wir beide lieben Audrey Hepburns Stil und lassen uns vom Palm Springs Lifestyle inspirieren. Sie trägt den Pink Palm Springs Fluchtmantel.

Jennifers Design in New York, gedruckt auf Spoonflower Stoffen

4. Kreiere ein Moodboard, damit du einheitlich bleibst.

Sammele Bilder, Stoffe, Farben und andere Inspirationen, die deine Kunden repräsentieren. Ein gutes Moodboard wird dir schnell einen Eindruck geben in welche Richtung deine Marke gehen soll. Versuche so konsistent wie möglich zu sein, auch wenn es vielleicht Jahre dauert, bis du glücklich bist! Zu wachsen und sich zu verändern ist nicht nur gut, es ist wichtig! Mir ging es auch nicht anders. Meine ersten Moodboards waren einfach Dinge, die ich mochte. Mittlerweile habe ich ein organisiertes Markenboard, dass ein Haupt- und Nebenlogo, Idole, Farbpaletten, Schriften und Moods beinhaltet. Ich kann jeder darauf zurückgreifen, wenn ich meine Website update oder andere Änderungen vornehme. Gute Beispiele hierfür kannst du auf Pinterest finden.

Jennifers Design in New York, gedruckt auf Spoonflower Stoffen

5. Dein Branding in Design übersetzen

Nachdem du deine Marke und deinen Kunden etabliert hast, kannst du anfangen zu designen, indem du Farben und Themen sammelst, die deine Marke repräsentieren. Meine Kollektionen sind voller Drucke, die für Gesprächsstoff sorgen. Ich liebe die Auswahl an Stoffen und Drucken bei Spoonflower. Verträumte Drucke in bunten Farben ist ein großer Bestandteil meiner Marke geworden. Egal was, es ist wichtig dass deine Marke über die Designs zeigt, für was sie steht. Und alles muss zusammen harmonieren, um ein einheitliches Bild zu schaffen.

Jennifers Design in New York, gedruckt auf Spoonflower Stoffen
Angebote and Tomatensuppe von pennycandy

6. Lasse deine Marke über soziale Medien glänzen

My brand’s social media focuses on Instagram. It seems to be where my customer typically hangs out. During my lunch break, I take a moment to capture my outfit that day. It is usually a bold mix of prints and colors. By adding quirky accessories from my closet and grabbing books off the shelf, I am able to style my look. Since smizing is not my forté, I have adopted what has become a sort of signature pose of my cropped side profile. It focuses on the playful shapes of my quick escape coats and colorful combinations. I like that my customer can imagine themselves in the outfit. This self-timer, front facing camera style of pictures has allowed me to easily and cohesively fill my Instagram with brand promoting images. I love being able to connect with customers through the app.

Der Fokus meiner Marke liegt bei Instagram. Für meine Kunden scheint dies der Hauptkanal sein, den sie nutzen. Während meiner Mittagspause poste ich welches Outfit ich an dem Tag trage. Meistens sind es bunte Mischungen aus Farben und Mustern. Mit Hilfe von Accessoires oder einem Buch, das ich aus dem Regal nehme style ich meinen Look entsprechend. Zudem habe ich mir eine Pose angeeignet, die ich für die meisten Fotos nutze, die meine Kreationen perfekt in Szene setzt. Dass ich auf sozialen Medien zeige, dass ich meine Kleidung selber trage, ist nicht nur gute Werbung, sondern lässt meinen Kunden eine persönliche Beziehung zu meiner Marke aufbauen.

Jennifers tägliche Instagram Outfit Posts mit Stoffen gedruckt bei Spoonflower
Jennifer’s cropped side profile pictures have become a signature stye for Suite’s Instagram feed.

7. Erstelle ein Logo

When you have established who your customer is, it is time to create a logo. I wanted a modern font with a nod to vintage, like my collection. The stars logo is reminiscent of a European hotel star rating. I created my brand Suite with the thought of what would it look like if the bellhop at the Plaza Hotel in NYC mixed up the suitcases of a chic suite dweller and Eloise, the creative full-time resident of the Plaza.

Jetzt wo du weißt wer du bist und wer dein Kunde sein soll, ist es Zeit ein Logo zu erstellen. Für mich war es wichtig Modernes mit vintage Nostalgia zu vereinen. Das an ein europäisches Sternehotel erinnernde Logo verbindet Suites Namen und die Ästhetik ohne zu aufgeregt zu wirken.

Jennifers Label Suite

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