Nähanleitung für eine easy peasy Patchwork-Quilt-Decke

Auf geht’s – heute zaubern wir uns eine gequiltete Patchwork-Decke in circa 4 Stunden. Wie das gehen soll, wenn allein schon das Zuschneiden und Vernähen der einzelnen Quadrate für das Patchwork Ewigkeiten in Anspruch nehmen kann? Mit einem kleinen aber feinen Trick (den jeder Patchwork-Liebhaber sicherlich mit einem zerknirschten Gesicht in Augenschein nehmen wird):

Wir tricksen dabei, dass wir das Patchwork nicht mühsam von Hand erstellen, sondern auf ein Wholecloth-Design aus dem Marktplatz von Spoonflower zurückgreifen. „Wholecloth“ heißt übersetzt „ganzes Tuch“ und bedeutet in diesem Fall, dass das Stoffmuster bereits das Patchwork inne hat. Wie hier in meinem Beispiel zu sehen, sind die einzelnen Quadrate direkt auf den Stoff gedruckt. Feine Sache! Somit können wir uns sofort um das Quilten und der abschließenden Kantenversäuberung kümmern.

Nähanleitung für eine easy peasy Patchwork-Quilt-DeckeIch möchte eine große quadratische Decke erstellen. Ich entscheide ich mich für ein Bio-Baumwoll-Satin, genannt Organic Cotton Sateen Ultra, welcher angenehm auf der Haut ist und einen edlen Schimmer auf der Stoffoberseite aufweist. Dieser Stoff liegt 56 inch (142 cm) breit. Das ergibt für meine geplante Decke eine maximale quadratische Größe von 142×142 cm. (Das exakte finale Deckenmaß berechnen wir später im Tutorial.) Da bei Spoonflower der Stoff nach Yards bestellt wird, benötige ich 2 Yards (182 cm). Aus dem verbleibenden Stoff von circa 142×40 cm werde ich ein passendes Schrägband für das Versäubern der Kanten anfertigen.

Materialliste für mein „Black and White“ Easy-Peasy-Patchwork-Quilt:

Nachdem ihr euch für ein Wholecloth-Design bei Spoonflower entschieden oder gar euer eigenes Wholecloth-Pattern kreiert habt, nur noch den Stoff bestellen und sehnsüchtig auf den Postmann warten. In der Zwischenzeit legen wir uns alle anderen notwendigen Arbeitsmaterialien bereit:

    • 150×150 cm Volumenvlies für die Zwischenlage
    • farblich passendes Garn
    • große  Sicherheitsnadeln
    • Stoffklammern
    • Schrägbandformer
    • Rollschneider
    • Schere
    • Lineal
    • Schneidematte
    • Markierstift
    • Masking Tape
    • Bügeleisen
  • Nähmaschine

Materialliste für Patchwork DeckeNun die große Gretchenfrage: Stoff vor der weiteren Verarbeitung waschen oder nicht?

Diese Entscheidung richtig zu treffen, ist davon abhängig, was ihr mit eurer Decke vorhabt. Möchtet ihr euer Meisterwerk selber verwenden, dann würde ich den Stoff vorwaschen. Beabsichtigt ihr die neue Decke zu verschenken oder in eurem Small Business beispielsweise via DaWanda zu verkaufen, tendiere ich dazu, den Stoff nicht vorzuwaschen. Mit der ersten Wäsche verliert der Stoff die Appretur und manche Kunden oder der Beschenkte sieht die Decke als nicht mehr neuwertig an.

Ring*Ring* Der Postmann ist da! Wir können endlich mit Nähen beginnen…

Nähanleitung DIY-Patchwork-Quilt:

1. Zuschnitt

Ich starte klassisch mit dem Zuschnitt meiner Materialien.
Um den Effekt einer echten Patchworkdecke zu erhalten, sollten beim Zuschnitt keine Quadrate zerschnitten werden. Das heißt: ein Quadrat bei meinem gewählten Muster hat eine Seitenlänge von 6 inch (15,24 cm). Auf die Stoffbreite von 56 inch habe ich 9,3 Quadrate. Ich entscheide mich, dass meine Decke 8 Quadrate breit und 8 Quadrate lang wird.
Rechnung: 8x 6 inch = 48 inch = 122 cm
Den Stoff für die Quiltoberseite (Patchwork-Wholecloth) schneide ich auf das gewünschte Deckenformat 8×8 Quadrate bzw. 122×122 cm ohne Nahtzugabe zu. Das Volumenvlies und den Stoff für die Quiltunterseite lege ich – mit jeweils 5 cm Spiel an jeder Seite – in der Größe 132×132 cm an.Zuschneiden, Patchworkdecke, quilting, Wholecloth, einfacher quilt

2. Stofflagen aufeinander legen

Da das Patchwork bereits „fertig“ ist, werde ich nun
die drei Stofflagen miteinander verbinden. Hierfür lege ich den gebügelten Stoff der Quiltrückseite mit rechts nach unten hin. Ich fixiere mir die erste Stofflage an den Ecken und über die Seiten hinweg punktuell mit Masking Tape am Arbeitsuntergrund. Damit verhindere ich, dass beim weiteren Arbeiten der Stoff nicht verrutscht oder Falten entstehen.
Auf die erste Lage platziere ich das Volumenvlies. Das Vlies streiche ich sternförmig von der Mitte nach außen glatt und überprüfe die richtige Position.
Als letzte Schicht lege ich den gebügelten Stoff der Quiltoberseite mit rechts nach oben darauf. Wieder streiche ich die Stofflagen sternförmig von der Mitte nach außen glatt und überprüfe erneut die richtige Position

Nähanleitung Patchworkdecke, quilting, Wholecloth, einfacher quilt

3. Mit Sicherheitsnadeln fixieren

Nun fixiere ich mit den Sicherheitsnadeln die drei Stofflagen miteinander. Dabei gehe ich ebenfalls sternförmig von der Mitte nach außen vor und steche in jedes zweite Quadrat eine Sicherheitsnadel. Zusätzlich streiche ich nach jeder versenkten Sicherheitsnadel mit der Handfläche stets den Stoff nach außen glatt. Die Sicherheitsnadeln garantieren mir, dass bei der weiteren Verarbeitung an der Nähmaschine die Stofflagen ihren Platz nicht verlassen. Die pieksige Arbeit ist vollbracht!

Nähanleitung Patchworkdecke, quilting, Wholecloth, einfacher quiltEs darf genäht werden!
Hierfür präpariere ich meine Nähmaschine mit qualitativ gutem Garn, wähle den Standardnähfuß und reduziere die Fadenspannung minimal. Die Stichlänge des Geradstiches erweitere ich auf 3,0/3,5. Dann nehme ich mir jeweils ein Reststück von den drei Stofflagen und mache eine Nähprobe. Die Nähprobe zeigt mir, ob die Näheinstellungen gelungen sind, sich das Garn farblich in das Arrangement einfügt und die Stichlänge meinen Geschmack trifft.

Eins, Zwei, Quilt!
Das Geheimnis für eine reibungslose und vor allem faltenfreie Näharbeit ist die korrekte Reihenfolge, in der ich die Nähte in die Decke steppe. Ich beginne in der Mitte und arbeite mich – wie bereits beim Stapeln der Stofflagen – mit jeder einzelnen Naht sternförmig nach außen.

4. Quilten

Wie in der Skizze zu sehen, setze ich die erste Naht beginnend in der Mitte nach unten zum Rand auslaufend. Danach drehe ich die Decke um 180° und die zweite Naht läuft von der Mitte zum oberen Rand. Auch die dritte und vierte Naht beginnt in der Mitte und läuft jeweils zum Rand aus. Ich verriegle jedes Nahtende am Deckenrand und versteche die überstehenden Fäden des Nahtanfangs in der Mitte der Decke.

Nähanleitung Patchworkdecke, quilting, Wholecloth, einfacher quilt, Stoffdesign

Die kommenden vier Nähte und alle weiteren Nähte arbeiten sich nun sternförmig an den horizontalen und vertikalen Deckenrand. Siehe hierzu die beschreibende Skizze. Viel Spaß dabei und durchhalten!

Nähanleitung Patchworkdecke, quilting, Wholecloth, einfacher quilt, StoffdesignWichtig!
Echte Patchworkdecken werden meist im Nahtschatten der vernähten Patches gequiltet.
Um den Eindruck für ein echtes Patchwork zu verstärken, ist es jetzt sehr wichtig, äußerst sorgsam an den Kanten der einzelnen gedruckten Quadrate lang zu nähen.  Um so sauberer gearbeitet wird, desto verblüffender ist schlussendlich der Gesamteindruck.

Nähanleitung Patchworkdecke, quilting, Wholecloth, einfacher quilt, StoffdesignTipp!
Manchmal laufen die Quadrate optisch ineinander, wenn benachbarte Quadrate die gleiche Farbe haben. In solch einem Fall behelfe ich mir gern mit Masking Tape aus. Ich „zeichne“ mir mittels dem Deko-Klebeband die vermeintliche Quadratgrenze ein.

Den überstehenden Stoff von der Quiltunterseite sowie von dem Volumenvlies schneide ich knappkantig ab. Ich entferne alle Sicherheitsnadeln.
Je bauschiger das Volumenvlies ist, desto dreidimensionaler wird die Quiltdecke. Ich habe das Freudenberg Volumenvlies 295 mit einer Materialdicke von 9 mm gewählt.

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Voilá! Ich habe eine gequiltete Patchworkdecke. Ich freue mich!

Nähanleitung für eine easy peasy Patchwork-Quilt-DeckeUm die Decke einzufassen und damit die Kanten zu versäubern, bittet sich ein Schrägband an. Hier kann man auf fertiges Schrägband zurückgreifen oder man nutzt den Verschnitt aus den 4 Yards Stoff und stellt ein perfekt abgestimmtes Schrägband selber her.
Die Vorteile liegen klar auf der Hand: man nutzt die Stoffreste und stellt (bei der Wahl von Organic Cotton Sateen Ultra) ein Bio-Baumwoll-Schrägband her. Das eigene Schrägband harmoniert zum Farbenspiel deiner Patchworkdecke und du kannst die Breite deines Einfass-Streifens individuell bestimmen. Ferner wird mit einem persönlichen Schrägband die Decke zu einem absoluten Unikat. Meine Empfehlung!
Technisch betrachtet ist das Schrägband, was ich im Folgenden in der Herstellung beschreiben werde, kein „echtes“ Schrägband. Bei der Anfertigung eines „echten“ Schrägbands werden die Stoffstreifen im 45°-Winkel zur Webkante zugeschnitten (im schrägen Fadenlauf). In diesem Winkel ist der Stoff dehnbar und bittet sich zum Einfassen für Rundungen oder ähnliches an. Meine Decke hat keine Rundungen, demnach braucht das Schrägband keine besondere Dehnbarkeit. Aus dem Grund verwende ich Stoffstreifen, welche im geraden Fadenlauf zugeschnitten werden.

5. Vorbereitung des Breitbands

Ich möchte, dass der finale Einfass-Streifen eine Breite von 2,5 cm hat. Demnach benötige ich Stoffstreifen, welche viermal so breit sind. In meinem Fall sind das 10 cm. Ich benötige einen Schrägbandformer, welcher mit der Breite von 5 cm (50 mm) deklariert ist.

Im Überblick
Einfass-Streifen: 25 mm
Schrägband(-former): 50 mm (das Doppelte)
Stoffstreifen: 100 mm (das Vierfache)
Meine Decke hat vier Seiten mit einer Länge von jeweils 122 cm. Folglich benötige ich ein Schrägband mit einer Länge von 4x 122 cm plus Puffer für die 4 Ecken (circa 4x 10 cm) plus Nahtzugaben. Das ergibt eine Mindestlänge von circa 540 cm.

Ich nehme den Verschnitt von 142×50 cm des Stoffes von der Quiltrückseite her und schneide mir 5 Streifen á 142×10 cm zurecht. Je nach Gusto kann man auch den Stoff von der Quiltoberseite oder ein Medley aus beiden Stoffen verwenden.

Nähanleitung Patchworkdecke, quilting, Wholecloth, einfacher quilt, StoffdesignDie fünf Stoffstreifen nähe ich jeweils an den Stoßkanten rechts auf rechts mit einer Nahtzugabe von 6 mm zusammen. Ich wähle des Standardnähfuß und den Geradstich mit einer Stichlänge von 1,6 mm. Die normale Fadenspannung verändere ich nicht.
Die Nahtzugaben bügle ich im Anschluss auseinander.
Ich lege mir den Stoffstreifen mit rechts nach unten vor mir auf meinen Bügeluntergrund. Nun führe ich den langen Stoffstreifen mittig in die breitere Öffnung des Schrägbandfomers ein. Ich ziehe diesen gleichmäßig hindurch und fixiere die Faltung mit einem heißen Bügeleisen.Nähanleitung Patchworkdecke, quilting, Wholecloth, einfacher quilt, Stoffdesign, einfassenTaddaa! Ein wunderschönes Schrägband für meine Patchworkdecke ist fertig.

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Kennt ihr das? Wenn man ein Teilprojekt – wie ich jetzt das Schrägband – fertig vor sich liegen hat und sich geradewegs darin verliebt? Und man das Gefühl hat, dass ganz bestimmt die ganze Welt es genauso schön finden wird 🙂 Ach ja!

Nicht die Fassung verlieren – ich fasse die Decke ein!
Finale! Ich versäubere die Kanten und fasse das Easy-Peasy-Patchwork-Quilt mit meinem eigenen Schrägband ein.

6. Einfassen

Ich lege mir die Decke mit links nach oben auf meinen Arbeitsuntergrund. Ich nehme mir mein Schrägband und falte es auseinander. Ich klappe das Anfangsstück des Schrägbandes mit circa 1 cm nach innen. Das Schrägband mit dem eingeklappten Anfang lege ich genau an die Kante meiner Decke und fixiere es dort mit einer Klammer. Nun lege ich das Schrägband immer an der Kante entlang und fixiere es punktuell bis ich auf die erste Ecke treffe.

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An der Ecke lege ich das Schrägband ausgeklappt bis an die Kante heran, falte es im 90° Winkel nach oben und dannim geraden Bruch parallel zur Deckenkante wieder nach unten, sodass die Bruchkante mit der oberen Deckenkante bündigist. Das Schrägband fixieren und weiter geht es auf die zweite Seitenlänge.

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Wenn ich einmal um die Decke rum bin, lege ich das Ende meines Schrägbandes (ggf. muss ich es in der Länge kürzen) mit circa 2 cm über den eingeklappten Anfang. Und setzte die letzte Klammer zum Fixieren.

Nähanleitung Patchworkdecke, quilting, Wholecloth, einfacher quilt, Stoffdesign, einfassenI7. Annähen

Nachdem ich das Schrägband komplett an die Decke geklammert habe, beginne ich mit nähen.
Ich wähle einen Geradstich mit einer Stichlänge von 2,5 mm. Der Standardnähfuß ist eingerichtet und die Fadenspannung bleibt normal. Ich beginne unterhalb der Stelle, wo Schrägband-Anfang und -Ende übereinander liegen. Die Naht platziere ich nicht direkt auf der gebügelten Falte,sondern leicht versetzt in Richtung Stoffrand. Beim Festnähen stets die Position des Schrägbandes an der Stoffkante kontrollieren und gegebenenfalls korrigieren.

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Die Ecke?! Puh, das wird! Ich nähe bis an die Stelle, wo ich das Schrägband im 90° Winkel nach oben geknickt habe. Bevor meine Nadel die Faltung des Schrägbandes festnäht, stoppe ich mit der Nähmaschine. Die Nadel verharrt in der unteren Position.

8. Deckenecke olé!

Ich löse die Stoffklammer und klappe die gefaltete Schrägband-Ecke nach oben, so dass sie senkrecht zum Stoff steht. Nun kann ich ungehindert bis zum nächsten Schrägband-Knick weiter nähen.
Wichtig ist dabei, dass das Schrägband wirklich weg geklappt ist, damit es nicht festgenäht wird.
Wenn ich in der Spitze angekommen bin, verriegle ich die Naht und hole mein Nähgut aus der Maschine.

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Zweiter Teil der Ecke: Ich klappe die gefaltete Schrägband-Ecke, welche wir vorher senkrecht aufgestellt haben, nach hinten in Richtung bereits vernähtes Schrägband weg. Ich platziere meine Nadel direkt in der imaginären Spitze, welche durch die Faltung des Schrägbandes entstanden ist. Dabei ist es hilfreich mit dem Handrad der Nähmaschine die Nadel exakt zu positionieren. Nachdem die Nadel korrekt in den Stoff eingetaucht ist, beginne ich mit Nähen, verriegle den Nahtanfang und begebe mich geradewegs auf die zweite Seitenlänge.

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Je exakter in die zwei beschriebenen Spitzen genäht wird, desto schöner ist nachher das Endergebnis auf der rechten Seite.
Die darauffolgenden Deckenseiten und die noch ausstehen drei Deckenecken verarbeite ich in gleicher Art und Weise.
Zum Schluss nähe ich über die sich überlagernden Schrägbänder hinweg. Dabei muss das eingeklappte Anfangsstück unten und das Endstück oben liegen. Ich verriegle die Naht und löse die Decke aus der Nähmaschine. Nun habe ich die Decke mit dem Schrägband auf der linken Seite einmal eingefasst.

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Ich falte das Schrägband um die Decke herum und wende die Decke auf die rechte Seite. Schlussendlich müssen die drei Stofflagen im Schrägband liegen.
Ich beginne, das Schrägband an den vier Deckenseiten mit den Stoffklammern zu fixieren und wende mich im Anschluss den Deckenecken zu. Dabei achte ich darauf, dass die Ansatznaht (die erste Naht von der linken Seite) vom Schrägband verdeckt wird.

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Tipp!
Mit Hilfe einer Stecknadel kann man die richtige Position sehr einfach finden. Die Nadel auf der rechten Seite an genau der Stelle einstechen, wo nachher die Naht verlaufen wird. Die Stecknadel sticht durch alle Stofflagen durch und man kann problemlos die Position auf der linken Seite kontrollieren. In der Deckenecke streiche ich mir die drei Stofflagen der Decke glatt und lege das Schrägband um die Deckenecke herum. Ich forme mir das Schrägband in eine diagonale Falte und klammere diese fest. Das Schrägband-Ende in den Schrägband-Anfang legen und ebenfalls festklammern.Nähanleitung Patchworkdecke, quilting, Wholecloth, einfacher quilt, Stoffdesign, einfassenWenn alles geklammert ist, nähe ich auf der rechten Seite das Schrägband fest. Ich wähle einen Geradstich mit einer Stichlänge von 2,5 mm. Der Standardnähfuß ist eingerichtet und die Fadenspannung bleibt unverändert.
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Endspurt!
Fix an die Nähmaschine und knappkantig festgenäht. Um die Faltung in den Ecken haltbar zu machen, kann man die Blende an der inneren Bruchkante von rechts mit der Nähmaschine feststeppen. Hierfür näht ihr bis kurz vor den Stoffbruch, dreht die Decke im Uhrzeigersinn um 45° und fixiert mit ein paar Nadelstichen bis knapp vor die Deckenkante den Stoffbruch. Dann zurück und weiter geht’s knappkantig am Schrägband entlang.

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Ich wünsche viel Freude und großes Gelingen – und nun ran an den Stoff! Dieses Easy-Peasy-Patchwork-Quilt ist das perfekte handgemachte Geschenk zur Geburt oder ein praktischer Begleiter für alle Mamas mit Kind. Für eine Decke in dieser Größe und Ausstattung gibt es zahlreiche Verwendungszwecke: Sei als eine Spielematte im Kinderzimmer, eine Babydecke für unterwegs, eine Tagesdecke für das Babybett oder als eine Picknickdecke für den Sommer auf dem Spielplatz oder im Urlaub am Strand.

Eure Claudia von Primus Pattern


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