Spoonflower stellt vor: Carla | Spoonflower Deutschland

Heute treffen wir im Rahmen unserer “Spoonflower stellt vor”-Reihe Carla. Sie ist Modedesignerin, Schweizerin und macht supersüße Näh-Pakete für Kinder. Sie erzählt uns heute etwas über ihr kreatives Schaffen und wie es sich so lebt, als Maker.

Spoonflower stellt vor: Carla | Spoonflower Deutschland

Bitte stelle dich und dein Unternehmen kurz vor.

Hallo, ich heisse Carla und wohne mit meiner Familie in der Schweiz. Ich bin Textil- und Modedesignerin. In den letzten vier Jahren habe ich Schals und Nähsets unter meinem Label „musterkitz“ entwickelt. Bei den Nähsets handelt es sich um eine Schachtel, in welcher alles steckt was es braucht, um Kinderkleider ganz einfach selber zu nähen. Die Stoffe dafür entwerfe ich selber und lasse sie im Stil eines „cut&sew panels“ drucken. Die Produkte verkaufe ich in erster Linie über meine eigene Webseite. Neuerdings kann man Entwürfe von mir auch über meinen Spoonflower Shop auf verschiedene Materialien drucken lassen.

Spoonflower stellt vor: Carla | Spoonflower Deutschland

Wie bist du dazu gekommen, wie hat alles angefangen?

Seit ich mich erinnern kann bin ich am Basteln, Entwerfen, Produzieren und Kreieren. Ich habe Textildesign in Basel studiert und es war befreiend den ganzen Tag von Farben und Garn umgeben zu sein, an grossen Webstühlen zu weben und meine Entwürfe im Siebdruckatelier umzusetzen. Gearbeitet habe ich danach zuerst als Strickdesignerin und später in einer Marketing Agentur. Bis es mich in die USA zog, wo ich Modedesign studierte. Nach dem Master in Fashion Design habe ich als Freelancerin in New York in verschiedenen Firmen mitgearbeitet und heute habe ich mein eigenes Atelier.

Welcher Bereich deines Unternehmens macht dir am meisten Spaß?

Eigentlich mag ich fast alles und ich sollte wohl mehr davon abgeben! Ich entwerfe die Stoffe, zeichne Schnittmuster, organisiere die Produktion, mache Werbung und die Webseite habe ich auch selber aufgesetzt. Jetzt möchte ich mich wieder vermehrt auf das Entwerfen konzentrieren, denn das ist es was ich am allerliebsten und am besten mache.

Spoonflower stellt vor: Carla | Spoonflower Deutschland

Wie nutzt du Spoonflower für dein Unternehmen?

Ich habe zu Beginn alle meine Stoffe für die Nähsets bei Spoonflower drucken lassen. Die Möglichkeit kleine Liefermengen bestellen zu können hat es mir erst ermöglicht, mit meinem Geschäft anzufangen und auszuprobieren wie mein Produkt ankommt.

Zusätzlich habe ich seit Kurzem auch meinen Spoonflower Shop eingerichtet, wo meine Designs als Stoffe (oder auch als Tapeten und Geschenkpapier) bestellt werden können. Das ist ausgezeichnet, denn auf diese Weise stehen nicht unzählige Stoffballen bei mir im Atelier, sondern es wird nur genau das gedruckt, was die Leute brauchen und bestellen möchten.

Wie bist du auf Spoonflower gestoßen?

Da ich in den USA studiert habe kenne ich Spoonflower schon seit fast zehn Jahren. Das war damals für mich ein „dream come true“, dass ich meine eigenen Textilentwürfe so einfach auf Stoff drucken lassen konnte!

Spoonflower stellt vor: Carla | Spoonflower Deutschland

Wie entstehen neue Produkte, gibt es da einen typischen Prozess?

Es beginnt für mich mit Farbe und damit, dass ich beobachte welchen Themen ich auf der Strasse und im Internet begegne. Ich frage mich, was begeistert im Moment, auf welche Farben und Formen hat man Lust.

Die Stoffentwürfe zeichne ich von Hand, oft verwende ich auch die Bleistiftlinien der Skizzen im fertigen Stoffdesign. Das gibt dem Stoff etwas Lebendiges und weniger Perfektes. Für meine Kinderstoffe sind die Motive meistens Tiere, diese verwandle ich in sympathische Charaktere.

Meine Entwürfe scanne ich ein und bearbeite sie am Computer weiter. Durch die vielen gezeichneten Details und verwendeten Strukturen kann ich stimmige Kollektionen zusammenstellen und fast schon Geschichten damit erzählen.

Welche Rolle spielen Materialien?

Als Textildesignerin mache ich ein Kleidungsstück (oder anderes Produkt) durch das Muster attraktiver. Als Modedesignerin ist für mich das Material etwas vom Wichtigsten. Der Stoff und die Art wie er fällt definiert das Kleidungsstück. All das muss für mich stimmen und zusammenarbeiten.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Morgens schaue ich, dass meine Tochter rechtzeitig in den Kindergarten kommt. Darauf nehme ich mich meiner immer langen To-do-Liste an, bis es Zeit ist das Kind abzuholen. Abends wenn alle satt sind, das Kind im Bett und ich noch ein bisschen Küchengespräche mit meinem Mann geführt habe… sitze ich wieder am Computer, meistens für Designangelegenheiten. Man könnte sagen, dass ich grundsätzlich zu spät ins Bett gehe…

Spoonflower stellt vor: Carla | Spoonflower Deutschland

Wie gehst du das Thema Vermarktung an, was funktioniert für dich am Besten?

Eine Weile habe ich an Kunst- und Handwerksmärkten teilgenommen. Das war besonders nett, um direktes Feedback von den Kunden und Kundinnen zu erhalten. Jetzt gehe ich ab und zu an einen grösseren Markt/Messe und setze sonst mehr auf soziale Medien (Facebook, Instagram), auch da kann man sich schön miteinander austauschen.

Ich habe einen Blog auf welchem ich Näh-Tipps gebe, kreative Projekte vorstelle und über Stoff- und Designthemen berichte.

Über meine Produkte sind hier in der Schweiz auch Presseartikel in verschiedenen grösseren Zeitschriften (annabelle, Schweizer Familie…) erschienen, das ist immer eine besondere Freude.

Was inspiriert dich, wie kommst du auf neue Ideen?

Alles, ich bin der Meinung es kann einem alles inspirieren. Natürlich ist es schön in Museen zu gehen, Bücher anzuschauen, Musik zu hören… mir scheint, all das macht mich einfach zufriedener und offener. Aber um ehrlich sein… ich denke dass man auch auf einer abgelegen Alp oder an einem grauen Schreibtisch auf neue Ideen kommen kann.

Zur Inspiration mag ich es auch, Collagen zu erstellen aus Bildern von Zeitschriften. Damit kann ich meine Ideen besser fassen und verbildlichen.

Spoonflower stellt vor: Carla | Spoonflower Deutschland

Was sind deine Ziele für die nächsten Monate?

Ich möchte wieder vermehrt als Freelancerin arbeiten und die Zusammenarbeit mit Stoffunternehmen suchen. Ich freue mich darauf, mich wieder mehr dem Textilentwurf zuzuwenden und neue Designs zu entwickeln.

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